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Punktierter Gilbweiderich

(Lysimachia punctata)

VI — VIII Home frische Waldränder, Gebüsche
50 — 100 cm indigen LC
Blütenstand
Synonyme: Nummularia punctata, Drüsiger Gilbweiderich. Hemikryptophyt, coll-mont. Der Stängel ist aufrecht, die gelben Blüten sind 5-zählig und weisen rote Punkte auf (?), die Staubfäden sind am Grund miteinander verwachsen. Die Kronzipfel sind feindrüsig bewimpert. Die Kelchzipfel sind nicht rötlich berandet. Die Laubblattwirtel sind 3 — 4-zählig. Die Blätter sind unterseits braun punktiert. Im Zentrum der Blüten befinden sich Öldrüsen (Lit). Die häufig bis zerstreute Art kommt in Vorarlberg, Tirol und Salzburg nur eingebürgert, sonst indigen in allen Naturräumen vor. Im pannonischen Raum ist sie beinahe gefährdet (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Blüten
Die Kronzipfel sind feindrüsig bewimpert. Aufnahme: 22.06.2013 Gleichenberger Kogel

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"940. L. punctata L. (Getüpfelter H.)
Wurzelstock walzlich, ästig, kriechend, rothbraun. Stengel 2—3' hoch, aufrecht, einfach oder kurzästig, kantig, flaumig, an der Basis blattlos, oberwärts beblättert. Blätter zu 3 — 4 quirlig, kurzgestielt, eilänglich oder länglich-lanzettlich, ganzrandig oder ausgeschweift, trüblichtgrün, beiderseits flaumig, unterseits oft schwarz-punktirt, die untersten stumpf, die übrigen spitz oder zugespitzt. Blüthen einzeln oder die untersten zu 2 - 3 auf aufrechten, quirlig oder gegenständig aus den Blattwinkeln kommenden Stielen, zusammen einen endständigen (bei einfachem Stengel), traubigen oder (bei sehr ästigem Stengel) rispigen Blüthenstand bildend. Blüthenstiele und Kelche drüsenhaarig. Kelchzipfel lineal - lanzettlich ohne rothe Einfassung. Kronen
6 — 8''' im Durchmesser, citronengelb, gegen den Schlund zumeist rothgelb, Zipfel der Krone drüsig - gewimpert und meist schwarz-punktirt. Kapseln 5klappig. Aestige Formen dieser Art ähneln sehr der vorigen, unterscheiden sich aber durch die nicht rothgesäumten Kelche und die drüsig-gewimperten Kronzipfel von derselben.
Juni — Juli


An Sümpfen, feuchten Hecken, an Ufern, quelligen, schattigen Waldstellen in der Ebene und im Gebirge, auf Sand, Granit, Gneiss, Kalk und Dilluvialkies im ganzen Gebiete ziemlich gemein. Um Linz zunächst hinter dem Leyssenhofe am Waldrande, in der Diesenleitlien, im Haselgraben hinter der Ethmühle unter Gesträuch, an der Steyregger Strasse zwischen Katzbach und Bankelmayr, am Pfennigberge meist in gedrängten Gruppen u. s. w."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 221), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 14.02.2026

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